Marketers brauchen mehr Einblicke und nicht nur mehr Daten

Analytics war für die meisten Digital Marketers schon immer eine Herausforderung. Es kann verwirrend, überwältigend und schwer zu verstehen sein. In vielen Fällen teilen Digital Marketers ihre Analyseergebnisse gar nicht mit dem Kunden, da sie nicht genau wissen, wo sie mit der Analyse anfangen sollen – teilweise aufgrund von Informationsüberflutung und schwer verständlichen Daten.

Es ist immer noch eine Herausforderung, lokalen KMU-Unternehmen einen einfachen und visuellen Überblick über den Status ihrer Website oder ihrer Kampagne zu geben. Die übliche Methode zur Generierung von Analysen Berichten bestand darin, Google Analytics-Daten in mühsamer Weise in Excel-Tabellen zu laden, um daraus Diagramme zu erstellen.

Mit der Google Analytics Solutions, zu der Data Studio gehört, will Google Grosskunden eine integrierte Lösung zur Daten- und Marketinganalyse bieten. Die Lösung ist auf unsere moderne Multi-Screen-Welt abgestimmt und soll werbetreibenden Unternehmen helfen, den gesamten Kaufprozess ihrer Kunden zu verstehen.

Mit dem Data Studio 360 gibt Google seinen Kunden ein neues Werkzeug zur Analyse und Visualisierung von Daten an die Hand. Diese Daten können aus anderen Analytics-360-Produkten oder auch externen Quellen kommen und in Data Studio integriert werden.

5 gute Gründe, wieso Du Google Data Studio verwenden solltest

Grund1: Du kannst mehrere Daten aus verschiedenen Quellen in einem Programm integrieren. Du bist nicht nur auf Daten von Google Analytics beschränkt. Du kannst Daten aus Google Adwords, von verschiedenen Anzeigen Kanäle (ad-channels), aus SQL, aus der Search Console, von YouTube sowie von third-party Anbietern zugreifen (third-party Anbieter zu integrieren lohnt sich, wenn Du E-Commerce- oder Social Media-Daten analysieren willst). Du kannst für die Datenintegration auch ein qualifiziertes Plug-in oder einen Connector verwenden. Zurzeit gibt es Schnittstellen in Data Studio zu folgenden Datenquellen:

Zusätzlich bietet die Data Studio Community Connectors eine Vielzahl von Datenquellen, die direkt in Data Studio integriert werden können. Eine aktualisierte Liste aller möglichen Connectors findest Du  hier.

Grund 2: Es bietet die Möglichkeit, Dashboards auf einfache Weise anzupassen. Es ermöglicht das Drag-and-Drop von Elementen und Texten, ähnlich wie in Word- oder Powerpoint-Dokumenten. Du kannst auf Elemente, Grafiken oder Diagramme aus verschiedenen Quellen klicken und deren Informationen ändern. Diese Datenquelle kann beispielsweise Google Analytics oder Google Adwords sein. In dieser Quelle kannst Du entscheiden, welche Daten im Diagramm angezeigt werden sollen und die Informationen in Metriken und Dimensionen aufteilen.

Nicht nur der Stil der Diagramme oder Grafiken ist anpassbar. Du kannst auch zu einem anderen Diagrammtyp wechseln, wie zum Beispiel einem Balkendiagramm oder einem Kreisdiagramm. Du kannst die Farben gemäss Deinem Branding ändern. Du kannst die Grafiken vertikal oder horizontal ausrichten, Titel anpassen usw. Du kannst mehrere Seiten bzw. Dashboards innerhalb eines Berichts erstellen.

Grund 3: Du kannst den Bericht in Data Studio teilen und gemeinsam mit Kollegen daran arbeiten, so wie Du es mit jedem anderen Google-Dokument tun würdest. Du musst dir keine Sorgen machen, wenn Du monatlich einen Bericht per E-Mail versendest oder als Kunde auf diesen Bericht wartest. Du kannst das Dashboard mittels den dazu generierten Link jederzeit anschauen. Alle Änderungen an einem Dashboard werden in Echtzeit ausgeführt. Dennoch ist es möglich eine bestimmte Ansicht jederzeit als PDF zu speichern.

Grund 4: Alle Daten, die auf einem Dashboard eingebettet sind, sind in Echtzeit verfügbar. Alle angezeigten Informationen werden auf dem aktuellsten Stand sein. Alle Tabellen und Elemente in einem Dashboard sind interaktiv, was bedeutet, dass die Informationen sehr schnell gefiltert und aktualisiert werden können. Verschiedene Filter können angewendet werden, um die anzuzeigenden Daten auszuwählen. Beispiele sind das Filtern der Daten nach einem bestimmten Zeitraum wie letzten Monat, letztes Jahr, letztes Quartal usw. Oder ein Filter nach Art des Besuchers, z. B. Vergleich des Verhaltens zwischen neuen Besuchern und wiederkehrenden Besuchern.

Grund 5: Google Data Studio ist KOSTENLOS! Geh einfach auf Google Data Studio  und melde dich mit Deinen Google Analytics-Zugangsdaten an. Du wirst verschiedene Beispielberichte finden. Diese mehrseitigen Berichte sind eine gute Anleitung für Data Studio.

In 4 Schritten zum Dashboard

Wie viele andere Analytics Tools, basiert Data Studio auf dem Prinzip, die zu visualisierenden Daten in Dimensionen und Metriken zu organisieren.

Generell sind Dimensionen die Kategorien bzw. Felder, die Du verwendest, um Werte zu gruppieren, wie z.B. Produktkategorie, Produktklasse, Periode, Geographie, Segment usw. Metriken sind Zahlen oder Werte, über die Du verschiedene Kalkulationen machen kannst wie z.B. Preis, Menge und Umsatz. Artikelnummer oder Kundennummer gehören hier nicht dazu.

Anhand Deiner Daten kannst Du in 4 Schritten ansprechende und aussagekräftige Berichte erstellen: Eine Verknüpfung mit den Daten herstellen (Connect), sie analysieren (Analyze) und  visualisieren (Visualize), um Einblicke zu gewinnen sowie Berichte freigeben und sie mit Kollegen oder Kunden teilen (Share).

Nichts ist perfekt…

Google Data Studio ist eine sehr gute Option für Paid Search Marketing.

Wenn sich Dein Unternehmen jedoch hauptsächlich auf Messwerte ausserhalb von Google Data Studio konzentriert, kann es zu einem umständlichen Prozess für das Einlesen der Daten kommen – insbesondere, wenn Du keine Entwickler zur Hand hast. Für diese Fälle gibt es andere Berichterstellung Optionen mit nativer Integration zu mehr Plattformen wie z. B. Verbindungen zu CRMs, Marketing Automatisierung Plattformen usw.

In jedem Fall lohnt sich ein Blick in das Tool Google Data Studio zu werfen und herauszufinden, ob es zu Deiner Organisation passt!