Social Video Content hat die sozialen Medien erobert. In Zeiten von Content Marketing und „mobile first“ Konsum sind Social Videos immer häufiger der Schlüssel zur Aufmerksamkeit. Auch der Schweizer Social Video Konsum nimmt zu, insbesondere in den urbanen Gebieten.

Am letzten Dienstag hat Kuble zum bekannten PokeRT unter dem Motto “Video killed them all” eingeladen. Die fünf Speaker, von Web Psychologist, Nathalie Nahai, über Kommunikationsmanager und Videoproduzenten sowie Youtuber, Swissmeme, bestätigen, dass Social Videos aus den Social Media Aktivitäten nicht mehr wegzudenken sind.


Facebook & Co. haben dieses aufmerksamkeitsstarke Medium längst für sich entdeckt und fördern den Einsatz von Video Content durch mehr (organische) Sichtbarkeit. Es gibt unzählige Formate mit verschiedenen Zielsetzungen. Ob Unternehmens- und Recruitingvideos, Imagefilmen, Mitarbeitervorstellungen, spannende Produktvideos und Erklärvideos in allen Varianten.

Klicks? Shares? Likes? Kommentare? Social Video Content übertrifft zur Zeit jedes andere Social Media Format in Punkto Interaktion und Engagement, wie diese Zahlen bestätigen:

  • 8 Millionen Videos werden aktuell auf Facebook geschaut. Und zwar täglich.
  • 2/3 aller YouTube-Nutzer schauen YouTube parallel zum TV, sozusagen als „second screen“.
  • Instagram ist auch eine Videoplattform.

 

Social Video Content muss Emotionen auslösen.

Und dass man auch bei ziemlich emotionslosen Produkten wie Feuchtigkeitsmessgeräte zur Ermittlung der Belegreife Emotionen auslösen kann, zeigt dieses Beispiel unter dem Motto: “Haben Sie schon einmal mit dem CM-Gerät einen Drink gemixt? Genial, oder?“

Was macht Video Content so erfolgreich? Wie können Unternehmen Video Content in ihre digitalen Kommunikationsstrategien einbinden, um Traffic auf der eigenen Website zu steigern oder zur Leadgenerierung, aber auch um Interaktion und Engagement zu fördern? Und wie steht es mit der Beziehung zu Ihren Mitarbeitenden, die ebenfalls mit Social Videos im Social Intranet abgeholt werden können? Und zum Schluss stellt sich immer auch die Frage von Produktionskosten vs. Qualitätsanspruch.

Wenn Sie Social Video Content planen, dann empfehle ich Ihnen gleich zu Beginn die verschiedenen Social Media Videoformate auf den Social Media Plattformen zu beachten. Und wieso nicht auch gleich von den „Best Social Video Series 2017“ inspirieren zu lassen?

Seien Sie mutig und starten Sie einmal mit einem Social Video. Nehmen Sie das Smartphone zur Hand und drehen Sie ein Vertical-Video, sei es bei einem Event, einer Produktpräsentation oder einem Meeting. Und wie immer geht es um Geschichten, Charaktere, Persönlichkeiten und individuelle Inhalte und nicht um Reichweiten.

Ich wünsche Ihnen viel Freude. Der Erfolg kommt dann von selbst…

PS: Bei allem Social Video Hype lohnt sich die After Party von PokeRT immer. Aber das steht auf einem anderen Blatt – äh Blogbeitrag – geschrieben ;-).